Bungalow – Wohnkultur auf einer Ebene
Bungalow - Wohnkultur auf einer Ebene

Klassisch oder avantgardistisch – beim Bungalow ist einfach alles möglich. Dieser Haustyp ist und bleibt ein kleines Phänomen: Alle paar Jahre erlebt der Bungalow eine Renaissance, wie man an den innovativen Hausmodellen in der Blauen Lagune gut sehen kann. Der größte Vorteil ist seine „natürliche Barrierefreiheit“, die durch das Wohnen auf einer Ebene nahezu automatisch gegeben ist. Gerade in Hinblick auf eine immer älter werdende Gesellschaft, die möglichst lange Zuhause wohnen möchte, ein wichtiger Planungs-Aspekt.

Architektonisch bietet der Bungalow eine genauso große Vielfalt wie ein zweigeschossiges Einfamilienhaus – von unterschiedlichsten Dachformen über Grundrisse bis hin zu beliebten Verglasungen oder extravaganten Fassadengestaltungen. In der Blauen Lagune kann sich jeder ein Bild machen: Besucher finden viele Fertighaus-Modelle, vom klassischen Bungalow bis hin zum trendigen Entwurf. Klare Linienführung, interessante architektonische und vor allem kreative Details zeichnen viele der Modelle aus. Technisch ist ein Bungalow sowohl als Niedrigenergie- als auch als Passivhaus möglich. Auch die Blockhausvariante ist – insbesondere für einen Wohnsitz am Land – äußerst beliebt.

Bungalow – woher der Name kommt …

Das englische Wort Bungalow stand im 17. Jahrhundert für ein „bengalisches (Haus)“, also ein Wohnhaus mit einem Geschoss für Europäer, zunächst in Bengalen, einer Region in Indien. Die Benennung rührt daher, dass sich britische Kolonisten im 18. Jahrhundert die Bauweise der einheimischen Hütten zum Vorbild nahmen, um in ähnlicher Weise Häuser zu bauen. Die traditionellen bengalischen Dorfhäuser sind eingeschossig und haben eine breite Veranda über die gesamte Eingangsfront.